Um kosten zu sparen, hatte Commodore seinerzeit bei dem 1541 Floppylaufwek einige TTL Bausteine in einen extra Baustein gepackt. So konnte Commodore nicht nur über ein Dutzend TTL Bausteine einsparen und durch einen einzigen ersetzen, sondern es wurde vor allem sehr viel Platz eingespart.

Leider ist dieser Chip eine Black Box und Unterlagen sind recht rar dazu. Und vor allem wird dieser Chip schon seit Jahrzehnten nicht mehr gefertigt und steigt im Preis auf dem Gebrauchtmarkt immer weiter an. So kam ich auf die Idee, diesen Chip nachzubauen.

Und wie ich schon in den dem Artikel Projekt: Neues Board für die Commodore 1541 - Teil 1 andeutete, habe ich diesen Gate-Array in klassischer TTL Bauweise nachgebaut.

Wer sich schon einmal mit den Commodore Schaltplänen beschäftigt hat, wird sicherlich hier und da einiges an Fehlern und Unstimmigkeiten bemerkt haben. Sei es mal eine falsche Chip Bezeichnung, oder auch falsche PIN Belegungen so habe ich mich oft gefragt, was zuerst da war, die Floppy, oder die Schaltpläne. Zumindest darf man keinem dieser unzähligen Schaltpläne blind vertrauen. 

Zusätzlich gibt es von den Boards auch noch verschiedene Versionen und davon ebenfalls Revision. Zwar stimmen die Schaltplänen sehr wohl im Grundprinzip, aber sie bilden nicht unbedingt die exakte Realität ab.

Dazu kommt noch, dass die meisten Pläne im Internet Kopien von Kopien sind. Und bei vielen sind manche Details nicht mehr richtig zu erkennen. So kann man oftmals nicht mehr unterscheiden, ob es ein normaler Kondensator, oder doch ein Elko sein könnte. Und da oftmals dann auch die Bezeichner nicht richtig zu lesen sind, wird es schwierig, den Kandidaten zweifelsfrei zu bestimmen.

Im laufe der Zeit sammeln sich allerlei Module für den C64 an. Zum einen ist der Expansion Port des C64 nicht unbedingt der mechanisch stabilste und zum anderen nervt es auch immer etwas, ständig bestimmte Module umstecken zu müssen. 

Um mir das Leben etwas leichter zu machen, habe ich mir einen elektronisch umschaltbaren 4fach Expander für den Expansion Port des C64 gebaut.

Ich habe ja mittlerweile eine kleine Sammlung von verschiedensten IEEE-488 Interfaces für den Commodore C64 und Commodore C128. Bis auf eine Ausnahme ist ihnen aber eines Gemeinsam, der benltigte Kernal muss intern in den Commodore Rechner eingebaut werden. Daher bin ich gerade dabei, die Karten noch einmal neu zu machen, diesmal aber mit dem Kernal auf der Interface Karte integriert. So kann die Karte einfach in einen beliebigen Rechner eingesteckt werden, ohne dass dieser zuvor geöffnet werden muss, um einen das Kernal dort einzusetzen.

Irgendwie sammeln sich mit der Zeit ja immer mehr Module für den Expansion Port an. Und manche Module braucht man häufiger. Und der Expansion Port des Commodore C64 verträgt auch nicht unendliche viele Zyklen, was das ein- oder ausstecken von externen Modulen angeht. 

Es gab schon damals diverse Adapter für den Expansion Port, die ein umschalten von verschiedenen Modulen ermöglichten. Teilweise aktive und teilweise passive Lösungen. Da mir diese nie so wirklich gefallen hatten, habe ich schon vor langer Zeit mal damit angefangen gehabt, mir einen eigenen Adapter zu bauen.

Auch das "kleine" XoomFloppy Modell habe ich einem kleinen Update unterzogen. Obwohl ja eigentlich nur als abgespeckte Version gedacht, wurde immer wieder gefragt, wie man denn den parallelen Anschluß oder einen IEEE-488 Connector anschließt.

Daher habe ich nun auch dieser Platine einer kleinen Revision unterzogen.

Ich bekomme immer noch zahlreiche Anfragen wegen der XoomFloppy Pro. Viele haben mir geschrieben, dass Sie einen "richtigen" IEEE-488 Anschluß vermissen. Also den als Centronics oder auch Micro Ribbon Connector bekannten Anschluß. Ich habe daher nun ein kleines "Update" der XoomFloppy Pro vorgenommen und einen entsprechenden Anschluß hinzu gefügt.

Den meisten ist sicherlich bewusst, dass das Internet per se nicht sicher ist, und man seinen Rechner entsprechend schützen muss. Und dies ist vollkommen unabhängig vom Betriebssystem zu sehen. So etwas wie ein sicheres Betriebssystem ist in das Reich der Sagen und Legenden einzuordnen. Aber leider hilft manchmal auch nicht der beste Virenscanner bei allen Fällen. Wobei die Frage natürlich ist, ab wann wird es gefährlich. Andererseits stufe ich jegliche Form von Spyware als gefährlich ein, auch wenn diese vielleicht nur das Verhalten im Browser aufzeichnet. Denn damit ist zumindest eine Schnittstelle geschaffen, die jederzeit erweitert werden kann.

Was mich an den kleinen SD2IEC Devices immer gestört hat, dass diese nach einem Einbau immer aktiviert sind. Möchte man eine externe Floppy anschließen, muss man entweder die Device IDs entsprechend einstellen, oder irgendwie das SD2IEC stilllegen. Einfach nur die Stromversorgung zu unterbrechen, kann dabei zu unschönen Seiteneffekten führen. Auch sind die meistens MicroSD2IEC Varianten sehr abgespeckt und funktionieren teilweise nicht richtig, wenn zusätzlich noch externe Geräte am Bus hängen.

Daher habe ich mir ein MicroSD2IEC zusammen gebaut, welches einfach abschaltbar ist und auch sonst viele Features der "großen Brüder" mitbringt.

Das ROM der Commodore Floppy 1541 ist auf zwei 2364 Bausteinen aufgeteilt. Wenn man nun zum Beispiel einen Floppy Speeder, wie zum Beispiel JiffyDOS einbauen möchte, so reicht es in den meisten Fällen, nur eines der beiden ROM Bausteinen auszutauschen. 

Aber es gibt auch Speeder, wie u.a. die 40 Track Version von SpeedDOS Plus, bei denen beide ROMs ausgetauscht werden müssen. Im Normalfall benötigt man dazu zwei Adapter, jeweils einen pro ROM Baustein. Da ich dies lästig fand, habe ich kurzerhand mir einen Adapter gebaut, der beide ROMs in einem (E)EPROM Baustein ersetzt.

Es gibt viele Gründe, eine andere Betriebssystem Version beim Commodore C64 mal eben auszuprobieren. Oder man möchte seinen Rechner nicht aufschrauben, bzw. daran herum basteln. Angeregt durch die REX 9628 Extern Kernal 8 Karte, hatte ich mir meine eigene Karte zusammengebaut. Aus einer kleiner Spielerei, wurde letztendlich eine große Spielerei mit Gimmick. In diesem Artikel geht es um den Nachbau dieser Karte.

Wer selber gerne bastelt und lötet, wird sicherlich früher oder später eine ansehnliche Sammlung von Prototypen haben. Auch bei mir hat sich über die Jahre so einiges angesammelt. Und ich würde gerne mal wissen, was Ihr so mit den Prototypen anstellt, wenn euer Projekt abgeschlossen ist.

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